Antike (3000 v.Chr. – 300)

Sowohl die Malerei als auch die mit ihr verwandte Bildkunst fanden unter den Römern weite Förderung. 500 v. Chr. wurden dabei unter drei verschiedenen Techniken unterschieden:

- Tempera (hierbei wird ein Farbpulver mit einem eiweißhaltigen Bindemittel gemischt)
- Enkaustik ( die Farben werden mit Wachs gemischt)
- Fresko (Malerei wird auf frischen Putz aufgetragen)

Wände und Mauern, sowie Holz und Marmor wurden mit diesen Techniken bemalt.
Die Malerei diente zum Schmuck der etruskischen Gräber und griechischen Vasen.
Es wurden mythische Szenen und Alltagsszenen dargestellt.
Umrisse wurden mit dunklen Linienformen durch gleichmäßig aufgetragene Farben ausgefüllt.
300 v. Chr. kamen Schattengebung, realistische Farbwidergabe und Bewegung hinzu.
Es gab 4 römische Stile der Wandmalerei ,wie man bei Ausgrabungen in Pompeji herausfand:

- Schließt an griechische Vorbilder an durch horizontale und vertikale Dreiteilung gekennzeichnet.
- Die architektonische Rahmung wird beibehalten, es werden jedoch Fenster an Wänden geöffnet, in denen z. B. Landschaften erscheinen.
- setzte 40 v. Chr. ein, man verwendete reich aufgegliederte Scheinarchitektur und phantastische Szenen.
- blühte um 63 v. Chr. in Pompeji ,er mischte ältere und neue Elemente: Landschaft und lokale Ereignisse wurden behandelt, so wie die wirklichkeitsgetreue Darstellung lebender Zeitgenossen.

Die Motive wiederholen sich sehr häufig, das lässt vermuten, dass es Musterbücher gab, in denen die Vorlagen aufgezeichnet waren.


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