Expressionismus (1900 – 1930)
Expressionismus ist eine Bewegung oder Tendenz in der Kunst, die sich eher bemüht, subjektive Gefühle und Emotionen auszudrücken als die Wirklichkeit oder Natürlichkeit objektiv abzubilden.
Die Bewegung entwickelte sich während des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, als eine Reaktion gegen die akademischen Standards, die in Europa seit der Renaissance (1300-1600), besonders in französischen und deutschen Kunstakademien vorgeherrscht hatten.

"Abschied" - August Macke
Im Expressionismus versucht der Künstler, eine emotionale Erfahrung in seiner zwingendsten Form zu präsentieren. Der Künstler beschäftigt sich nicht mit der Wirklichkeit, wie sie erscheint, sondern mit seiner inneren Natur und mit den durch das Thema geweckten Gefühle. Um dies zu erreichen, wird das Thema oft karikiert, übertrieben, verzerrt, oder sonstwie verändert, um die emotionale Erfahrung in seiner intensivsten und konzentrierten Form zu betonen.
Bedeutende Vertreter des Expressionismus sind Vincen Van Gough, Paul Gaugin und Emil Nolde.
