Impressionismus (1850 – 1900)

Vier junge Künstler rebellierten 1863 in Paris gegen das erstarrte Kunst-Establishment. Ihre Namen waren Renoir, Monet , Sisley und Bazille. Sie besuchten die gleiche Kunstschule und beschlossen einen neuen Stil zu schaffen. Das Ergebnis war der Impressionismus.

Über zwanzig Jahre sollte es dauern bis der neue Stil etabliert und nicht mehr verspottet wurde. Die Künstler wollten nicht länger in Studios historische Motive in dunklen Farben malen. So begannen sie unter freiem Himmel zu malen, verwendeten helle Farben und schufen eine völlig neue Farbgebung.

Die Künstler setzten dabei passende, verschiedene Farben als Flecken aneinander, die sich bei entfernter Betrachtung zu einer neuen Farbe zusammensetzten. Sie malten ungenau und konzentrierten sich mehr darauf die Stimmung des Augenblicks einzufangen, anstatt detailgetreu die Realität wiederzugeben.

"Impression, soleil levant" - Claude Monet

"Impression, soleil levant" - Claude Monet

Bei ihrer Ausstellung stellte Claude Monet das Bild “Impression, soleil levant” (Siehe Abbildung) aus, das später der Namensgeber ihrer Idee werden sollte. Es zeigt einen Hafen bei Sonnenaufgang. Mit der Ausstellung erhielten die Maler viel Spott und wurden als oberflächlich bezeichnet.

Aus der Geldnot heraus organisierten die Künstler zwei Jahre später eine neue Ausstellung. Auch diese wurde heftig kritisiert und nur ein Zollbeamter fand Gefallen an den Bildern. Er kaufte die Werke auf und sammelte sie. Erst vom 19. Jahrhundert an fanden die Gemälde größere Beachtung und Akzeptanz.


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