Kubismus (1907-1915)
Der Begriff Kubismus leitet sich von dem lateinischen “cubus”, zu deutsch Würfel, ab. Er behandelt die künstlerische Reduzierung eines Objektes auf geometrische Figuren (siehe Abbildung).

Juan Gris - Portrait of Picasso
Innerhalb des Kubismus gibt es zwei Stilrichtungen: den analytischen Kubismus und den synthetischen Kubismus.
der analytische oder auch frühe Kubismus behandelte hauptsächlich das Zerlegen von Obekten. Dazu wurden geometrische Figuren genutzt, die zusammenpassen und zusammengelegt das Objekt ergeben. Beim analytischen Kubismus wurden die Farben eher gedeckt gehalten, um die Formen nicht zu stark voneinander zu trennen, die gemeinsam ein Objekt bilden.
Der synthetische Kubismus ging einen Schritt weiter und benutzte das Zusammenlegen des Objektes auch, um verschiedene Perspektiven ein-und desselben Objektes darzustellen. Es wurden nun auch Objekte gewält , die nicht zusammengehören, aber im Bild ineinanderfließen. Auch farblich wagten die Künstler sich weiter vor und brachten nun kräftigere Farben in ihre Bilder.
Berühmte Vertreter des Kubimus waren Pablo Picasso, Georges Braque und Juan Gris.
